Fleißige Helfer im Schulgarten

Da leider im vergangenen Schuljahr keine Arbeitsgemeinschaft Schulgarten stattfinden konnte, hatte es der Garten inzwischen dringend nötig, wieder auf Vordermann gebracht zu werden. Erfreulicherweise nahmen sich dieser Aufgabe kurzerhand einige Eltern und sogar Großeltern an, und so erhielt der Garten zum Schuljahresende ein neues „Gesicht“.
Herzlichen Dank für diese tatkräftige Unterstützung sagt die Grundschule Röthlein den fleißigen Helfern Frau Nicole Holland, Frau Ria Werner sowie Ehepaar Maria u. Gosbert Wegner.
S. Radtke (Grundschule Röthlein)


Musical „Mimmelitt, das Stadtkaninchen“ (Monika Erhardt, Reinhard Lakomy)

Ideenkraftstoff und Supermaus

Supermaus, Schwein und Stadtkaninchen in tollen Kostümen beim Musical der Röthleiner Grundschule
Miteinander lernen, glücklich sein, Freunde finden und zusammenhalten: das sind Werte, die in der Röthleiner Grundschule schon lange gelebt werden, doch jetzt wird dieses „Wir-Gefühl“ in der Schulfamilie durch ein neues Logo, ein eigenes Schullied und den Slogan „Gemeinsam sind wir stark“ noch weiter gefördert und sichtbarer gemacht.
Drei geometrische kindliche Strichmännchen symbolisieren die drei Ortsteile der Gemeinde, wie Schulleiter Peter Zimmermann beim Premierenabend der alljährlichen Musicalaufführung erläuterte. Das Schullied, das Lehrer gemeinschaftlich komponiert und getextet haben, motiviert zum glücklichen Miteinander – und macht einfach gute Laune.
Erstmals wurde es nun vom Schulchor vor Publikum fröhlich vorgetragen, unterstützt von der schuleigenen Instrumentalgruppe, in der neben Lehrern, deren ehemalige Kollegen, die Bibliotheksleiterin, Röthleiner Bürger und ganz neu mit Emma Gill auch eine ehemalige Schülerin der Grundschule den Zusammenhalt der Schulfamilie repräsentieren. Dazu tummelten sich viele Grundschüler, hauptsächlich Dritt- und Viertklässler unter der Leitung von Andrea Zeis an zwei Abenden auf der Theaterbühne und im Chor, den Schulleiter Peter Zimmermann wieder höchstpersönlich „bändigte“.
Die kulinarische Versorgung der stets gut besuchten Musicalaufführungen stemmte wie gewohnt der Elternbeirat und ein besonderer Dank gebührte einmal mehr der guten Seele im Schulhaus, Uwe Gill. Und natürlich gehörte auch wieder das gemeinschaftliche Schwitzen in der Schulaula zum glücklichen Miteinander: traditionell herrschen bei den Musicalaufführungen stets hochsommerliche Temperaturen, denen die Grundschüler mit selbstgebastelten Fächern – eine luftig-schöne Idee – fürs komplette Publikum entgegenwedeln.
Diesmal stand mal wieder „Mimmelitt – das Stadtkaninchen“ auf dem im vier- bis fünfjährigen Turnus wechselnden musikalischen Programm, ein turbulentes Stück aus der Feder des 2013 verstorbenen Liedermachers Reinhard Lakomy und seiner Frau Monika Ehrhardt. Mit Fantasie, „Ideenkraftstoff“, Farbe und Schmieröl lüftete Mimmelitt (toll: Jonathan Stebani) vor dem begeisterten Publikum das angsteinflößende, quietschende Geheimnis, unterstützt von einer herzerfrischend spielfreudigen Theatercrew in tierischen Kostümen.
Der gut gelaunte 30-köpfige Chor präsentierte dazu die vielen schlauen Lieder des Musicals vom „Talerlied“ bis hin zum „Trauerduett“, ergänzt von den Auftritten verschiedener Solosängerinnen als Tante Litfass (Jule Bandorf, Laura Bauer, Sophie-Madlen Roth), Supermaus (Lina Schubert) und quietschendem Wetterhahn (Josephina Weeth).
Also ehrlich: Schöner könnte das neue Röthleiner Schulmotto „Gemeinsam sind wir stark“ doch nicht umgesetzt werden, als mit dieser bärenstarken Gesamtleistung der Schulfamilie. Applaus, Applaus!

Fotos: Daniela Schneider, Franziska Kippes;  Text: Daniela Schneider 20. Juli 2018


Pädagogisches Zirkusprojekt mit dem Zirkus Lauenburger 2018

Manege frei für die Grundschule Röthlein

Vom 15. bis 17. Mai gastierte der Zirkus Julius Lauenburger an der Grundschule Röthlein. Ein kleiner Familienbetrieb, der bereits in acht Generationen durch ganz Deutschland tourt. Der kleine, aber feine Circus Julius Lauenburger, der nur aus Familienmitgliedern besteht, bietet Schulen die Möglichkeit gemeinsam Zirkusprojekte zu gestalten. Diese Gelegenheit nahm auch das Lehrerteam der Grundschule Röthlein wahr, denn Lehrerin Karin Förster hatte die Ver-bindungen mit dem Zirkus geknüpft. In diesem Mitmachzirkus soll ein lebendiges Miteinander gefördert werden, welches durch gegenseitige Akzeptanz, Teamgeist, Durchhaltevermögen, Offenheit, Kooperationsbereitschaft geprägt ist, aber auch Grenzen aufgezeigt werden. In verschiedene Workshops übten die jahrgangsgemischten Gruppen mit dem Lauenburger Zirkusteam Jonglieren, Tellerdrehen, Balancieren, Hula-Hoop, Slackline, Clownerie, Diabolos Artistik und Akrobatik und vieles mehr. Die Krönung aber waren die zwei Vorstellungen, die sie selbst im Zelt des Zirkus Lauenburger vor einem großen Publikum geben durften. Schulleiter Peter Zimmermann begrüßte die zahlreichen Gäste und bedankte sich bei den Sponsoren, der Gemeinde Röthlein und dem Elternbeirat, ohne die eine solche Veranstaltung finanziell nicht zu stemmen gewesen wäre. Für das leibliche Wohl der zahlreichen Besucher sorgte die Mitglieder des Elternbeirates.
Dann ging es Schlag auf Schlag. Mit rhythmischem Klatschen zur Zirkusmusik begleitete das begeisterte Publikum alle Aktionen der Akteure und so erfüllte eine ausgezeichnete Stimmung und echte Zirkusatmosphäre das sternendurchflutete Zelt. Voller Stolz und Begeisterung füllten die Kinder ihre eingeübten Kunststücke vor, schlugen Räder oder bauten immer verschiedene Menschenpyramiden. Mit viel Beifall bedacht wurden auch die Teller, Reifen-, Ball- und Tücherjongleure, die zahlreiche Kunststücke präsentierten. Spannend war auch der Auftritt der Jungen und Mädchen, die mit ihren Diabolos jonglierten, diese hochwarfen und wieder auf dem Seil auffingen oder von einem Seil zum anderen. Ein Zirkus ist jedoch kein Zirkus ohne Clowns. In einem Workshop hatten sich die Kinder für diese Rolle entscheiden und schlüpften in die tollsten Kostüme, um ihre Späße zu treiben und den Applaus zu genießen.
Vervollständigt wurde das zweistündige, sehr unterhaltsame Programm von André Lauenburger und seinen Kindern Marius, Manoel, Chiara und Charlize mit akrobatischen und artistischen Leistungen, Jonglagen und natürlich zum Abschluss mit der faszinierenden Feuerschlucker-Show. Tatsächlich hatten die jungen Künstler ein breites Spektrum an Zirkusnummern dar-geboten und das gut aufgelegte Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen bewegt. Zirkusdirektor André Lauenburger bedankte sich bei Grundschule und Gemeinde, dass er hier gastieren durfte und fand lobende Worte für die gelungene Zusammenarbeit und die Künstler.
(Text: Hans Fick; Fotos: Roberta Kelemen)

Einige Impressionen von den Auffführungen:

 

 

 

 

 

 


Musical „Die unglaubliche Reise mit der Zeitmaschine“

Röthleiner Grundschule zaubert Musical mit Cowboys, Hexen und Robotern auf die Bühne

 

Kinder finden auf dem Dachboden einen geheimnisvollen Brief…

 

Der Herrscher der Gezeiten kommt aus der Zeitmaschine.

Tanz der Fische

Zu Besuch beim berühmten Arzt Hippokrates

Röthlein (Text: Daniela Schneider/Mainpost/Schweinfurter Tagblatt vom 26.07.17//Fotos: Grundschule Röthlein) – Auf 42 Musicalaufführungen in 21 Jahren kann die Röthleiner Grundschule zurückblicken – eine stolze Bilanz mit vielen Highlights und tollen Momenten, geprägt von Einsatzfreude, Disziplin und großem Gemeinschaftsgeist. Doch die Zeiten ändern sich, wie Rektor Peter Zimmermann zur Begrüßung der diesjährigen Musicalaufführungen erläuterte: auf der einen Seite fehlen Mittel und AG-Stunden für die immense Vorbereitung eines solchen Mammutprojektes, das Chor und Theatergruppe klassenübergreifend gemeinsam auf die Bühne bringen, auf der anderen Seite verändert sich wohl auch die Einstellung der Schülerinnen und Schüler und so brauchte es seit Januar „viel Zeit und Energie“, um das künstlerische Projekt auf die Bühne zu zaubern. Und doch – so Zimmermann – sind solche Aufführungen sehr wichtig nicht nur für die Schulfamilie, sondern auch für unsere heutige Gesellschaft, erleben doch die Kinder so wichtige Tugenden wie Respekt und Toleranz, müssen sich konzentrieren und stärken mit den Auftritten solistisch und in der Gruppe ihr Selbstwertgefühl. Diesmal starteten die Theatergruppe und der Chor, unterstützt von einem bunt zusammengewürfelten „erwachsenen“ Flötenensemble, unter der künstlerischen Leitung von Andrea Zeis und Peter Zimmermann mal wieder zur „Unglaublichen Reise mit der Zeitmaschine“. Die Handlung ist schnell erzählt: vier Kinder stöbern auf einem Dachboden herum und stoßen dabei auf Timi, die sprechende Zeitmaschine. Mit ihr und der lautstarken Unterstützung des Publikums, das an zwei Tagen die Schulaula bis auf den letzten Platz füllte, erlebten sie wunderbare Abenteuer in Zukunft und Vergangenheit, reisten ins alte Griechenland und finstere Mittelalter, stießen auf glitzernde Fische und galaktische Riechorgane, Cowboys, Hexen und Roboter. Dazwischen glänzte der Chor mit seinen enthusiastisch intonierten Auftritten und beeindruckend schönen Soloauftritten, sehr mutig vorgebracht von verschiedenen Mitgliedern des Chores. Mit dem gemeinschaftlichen „Wir sind Kinder dieser Erde“ verabschiedeten sich die vielen kleinen und großen Mitwirkenden, nicht ohne dass sich der Elternbeiratsvorsitzender Kai Hümmer bei den vielen Engagierten auf, vor und hinter der Schulbühne gebührend bedankte. „Das war Spitze“ hieß es dann zum Ende von allen Seiten, bleibt abzuwarten, wie Rektor Peter Zimmermann betonte, ob es im nächsten Schuljahr überhaupt noch Stunden für ein so aufwändiges Gemeinschaftsprojekt geben wird, für die nachfolgenden Schülergenerationen wäre das mehr als schade.